Der steile Aufstieg der Pirelli World Challenge

Die Pirelli World Challenge existiert schon seit über 20 Jahren, hat aber erst in den letzten Jahren nicht nur nationale aber auch internationale Aufmerksamkeit bekommen. Und durch die Schwierigkeiten der TUSCC (der eigentlich größten US-amerikanischen Sportwagen-Serie) versucht die PWC davon zu profitieren.

 

Die Tudor United Sports Car Championship hatte nicht gerade das beste 12-Stunden von Sebring abgeliefert. Die 62. Ausgabe des legendären Langstrecken-Rennens war vor allem durch die neun (!) gelben Flaggen und vielen, teilweise völlig unnötigen Unfälle geprägt.

Darüber haben sich viele Fans beschwert und erwarten eine bessere Einstufung der „Driver Ratings“ (Bronze = Amateur, Silber = Halb-Profi z.B.) sowie des „BoP“ (Balance of Perfomance). Das haben aber nicht nur die Fans bemerkt, sondern auch die Teams und Fahrer.

Muscle Milk Pikett Racing hat sich wegen den „BoP“-Regelungen dazu entschlossen, mehrere Testtage mit den Oreca 03- Nissan zu verbringen, um die Zuverlässigkeit zu verbessern. Dafür lässt man die Rennen in Long Beach und Laguna Seca aus.

Turner Motorsports Pläne, mit zwei BMW Z4 GT3 Autos in der GTD Klasse anzutreten, haben sich nach dem Sebring-Rennen geändert. Nun wird das zweite Auto in der PWC eingesetzt und wird die komplette Saison in Angriff nehmen.

Level 5 Motorsports, die sich ja auch mittlerweile aus der TUSCC zurückgezogen haben, betreuen jetzt mehrere GT- und GTS-Fahrzeuge von diversen PWC Teams (wie z.B. R. Ferri).

Dadurch liegt die Nennliste für den Saisonauftakt in St.Petersburg bei 51 Autos. Die TUSCC wird nur 23 Autos nach Long Beach bringen. Gut, man kann sagen, dass die PWC eher für Sprint-Rennen bekannt ist (45 Minuten Format). Somit sind die Kosten, solche Rennen zu bestreiten im Vergleich zu denen in der TUSCC eher gering. Es ist aber immer noch teuer genug. Ein GT3 (für die PWC ist es dann nur „GT“) McLaren MP4-12C (K-Pax Racing wird zwei von denen einsetzen) kostet 450.000 Euro.

Ich hoffe, dass der Cadillac CTS-V GT gegen die ganzen GT3 Autos noch eine Chance zum Siegen hat (obwohl dieses Auto die Serie letztes Jahr regelrecht dominierte).

Während die Leute von IMSA also versuchen, die TUSCC wieder in Kontrolle zu kriegen, können Pirelli und WC Vision darüber froh sein, dass sie eine Serie aufgebaut haben, die endlich den Erwartungen der Fans und Teams entspricht.

 

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

Illimitable Men

Destroy your delusions. Actualise your potential. Cultivate your masculinity.

Adam Cooper's F1 Blog

Just another WordPress.com weblog

Oilpressure

Speed is Life

A Former F1 Doc Writes

Thoughts about motorsport (and maybe other stuff . . .)

The Corner Station

Living on both sides of the fence

joeblogsf1

The real stories from inside the F1 paddock

The Buxton Blog

An Op-Ed weblog by motorsport journalist, Will Buxton

World Rally Blog

Easy Left, opens into Fun! #WRC blog by Tomislav Stajduhar

Full Contact

Writing about the current common problems in racing, on four or two wheels. An occasionally game review too.

%d Bloggern gefällt das: