Warum die GT3 Klasse so erfolgreich ist

Es gibt momentan viele verschiedene GT-Klassen, aber eine von denen ist die erfolgreichste. Nämlich die GT3. Die GT3 Klasse wurde 2006 von der SRO ins Leben gerufen, um einen kostengünstigen Einstieg in den professionellen GT Sport zu ermöglichen. In den nächsten Jahren wurde die GT3 Klasse von den Autoherstellern immer ernster genommen und Marken wie Lamborghini oder Audi haben dann 2009 GT3 Versionen von dem R8 und dem Gallardo bauen lassen und haben die auch erfolgrech eingesetzt. Mittlerweile gibt es vom fast jedem bekannten Sportwagen Hersteller ein GT3 Fahrzeug.

Hier will ich jetzte die Punkte ansprechen, die die GT3 Klasse so erfolgreich und beliebt bei Fahrern, Teams und Serien machen.

Serien:

Wenn man ein GTE Auto gekauft hat, will man es schließlich in einer Rennserie einsetzen. Nun, da steht nicht besonders viel zur Auswahl (WEC, AsLMS, ELMS, TUSCC). Gut, man kann ein GTE Auto mit Sondergenehmigung auch in der International GT Open antreten lassen, aber das war es auch schon.

Wenn man sich aber ein GT3 Auto zulegt, hat man bei der Auswahl der Serien gar keinen Überblick mehr. Die Blaincpain Endurance Series und die Blaincpain Sprint Series (ehemals FIA GT Serie) sind die zwei größten GT3 Serien. Dann folgt eine Liste von vereinzelten Internationalen Meisterschaften (24h Series, GT Open) und vielen, sogar sehr vielen nationalen Serien.

Einer dieser nationalen GT3 Meisterschaften ist die ADAC GT Masters, die hierzulande große Beliebtheit genießt. Klar kann man sagen, dass die WEC und die TUSCC, unter anderem mit dem 24h von Le Mans, von größerer Bedeutung sind, aber ein GT3 Feld von 56 Autos bei den 24h von Spa übertrifft wohl ein Feld von 26 GTE Autos in Le Mans (ich weiß, dass es aufgrund der Anzahl von 56 Garagen in LM keine größere Anzahl von Autos möglich ist).

Hersteller-Interesse:

Es ist klar, dass ein GT3 Auto einfacher zu homologieren ist. Das liegt daran, dass die Autos weniger Aerodynamik haben, also auch weniger Luftwiderstand als die GTE Autos. Wenn man also einen Hersteller fragen würde, ob er in den GT Sport einsteigen würde, würde der Hersteller sich für die GT3 Kategorie entscheiden. Sie ist einfach kostengünstiger.

Die Rennperfomance des vom Hersteller eingesetztem Fahrzeugs wird dann von der SRO mit dem BoP (Balance of Perfomance) bestimmt. In der GTE Klasse aber gibt es ein einheitliches Technisches Reglement, wo die Hersteller die Perfomance des eigenen Straßensportwagens anpassen müssen. Es ist also wahrscheinlicher, dass man in der GTE Klasse hinterher fährt (RSR Jaguar XKRS, Robertson Ford GT).

Kosten:

Die höchste Klasse im GT Sport ist die GTE (Grand Touring Endurance), die allerdings sehr teuer ist. Ein Ferrari F458 Italia GTE kostet eine halbe Million Euro. Die GT3 Version vom F458 kostet dagegen “nur“ 350.000 Euro. Dadurch ist eine Blaincpain Endurance Series (GT3) Saison deutlich günstiger als eine in der ELMS zum Beispiel (GTE).

Die Rennaction ist in den beiden Klassen gleich gut. In beiden Klassen gibt es manchamal gute als auch langweilige Rennen, das ist aber in jeder Rennserie so. Ja, auch in der MotoGP.

Dieser Artikel erscheint jetzt fast wie ein “GTE vs. GT3“ Bericht, aber es gibt nunmal keine andere internationale GT Klasse, die mit der GT3 Kategorie mithalten kann.

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